Am vergangenen Freitag durften wir beim 1. SC Lippetal in unserer Sporthalle in Herzfeld einen ganz besonderen Gast begrüßen: Franz Kofler war im Rahmen seines beeindruckenden „Projekt 1000“ bei uns zu Besuch und sorgte für ein Training, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Rund 50 Judoka, von Kindern bis hin zu Erwachsenen, fanden sich auf der Matte ein, um gemeinsam zu trainieren. Auch befreundete Vereine wie der JSG Ahlen, der Wiedenbrücker TV und der SV 03 Geseke waren der Einladung gefolgt und trugen zu einer tollen, vereinsübergreifenden Atmosphäre bei.
Franz Kofler, Träger des 6. Dan und Gründer der World Judofamily, steht für eine ganz besondere Art des Judotrainings. Mit seinem „Projekt 1000“ verfolgt er das Ziel, weltweit 1000 Judovereine zu besuchen und dabei nicht nur Technik zu vermitteln, sondern vor allem die Werte des Judo weiterzugeben.
Und genau das wurde auch bei uns in Herzfeld spürbar:
Das Training war abwechslungsreich, spielerisch und mit viel Freude gestaltet, gleichzeitig aber geprägt von einer klaren Linie und gelebter Disziplin. Im Mittelpunkt stand dabei stets seine „Judo-Lebensschule“, die neben sportlichen Inhalten vor allem Werte wie Respekt, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft vermittelt.
Von Beginn an herrschte eine lockere, freundliche und fast schon familiäre Stimmung auf der Matte. Trotz der unterschiedlichen Altersklassen und Vereine entwickelte sich schnell ein starkes Gemeinschaftsgefühl.
Im gemeinsamen Training und besonders in den Übungsphasen hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Auch abseits der Matte entstanden viele Gespräche, die den Zusammenhalt über die Vereinsgrenzen hinaus stärkten.
Besonders beeindruckend war die Wirkung, die Franz Kofler auf die jungen Judoka hatte. Die Kinder begegneten ihm mit großem Respekt und sichtbarer Bewunderung. Viele hingen förmlich an seinen Lippen und nahmen seine Impulse begeistert auf.
Einige Teilnehmer berichteten sogar, dass sie bereits zum zweiten oder dritten Mal ein Training mit ihm besucht haben und waren sich einig:
„Ein Training bei ihm lohnt sich immer.“
Ein echtes Highlight bildete der Abschluss des Abends: Zahlreiche Kinder und Erwachsene nutzten die Gelegenheit, Fotos mit ihm zu machen und sich Autogramme zu sichern, ein Moment, der für viele sicherlich unvergesslich bleibt.
Ein solcher Abend ist nur durch Engagement im Hintergrund möglich. Ein besonderer Dank gilt daher Fabian Nitschke, der die Organisation dieses Events übernommen und damit dieses besondere Erlebnis für unseren Verein möglich gemacht hat.
Der Besuch von Franz Kofler hat einmal mehr gezeigt, dass Judo weit mehr ist als nur ein Sport. Es ist eine Schule für das Leben, geprägt von Werten, Gemeinschaft und gegenseitigem Respekt.
Wir sind dankbar, Teil seines „Projekt 1000“ gewesen zu sein und freuen uns schon jetzt auf ein mögliches Wiedersehen auf der Matte.







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